CDU Senioren Union Stadtverband Bocholt besichtigt das Stadtarchiv Bocholt
Alte Heimat – Neue Heimat
Der Vorsitzende der CDU Senioren Union Stadtverband Bocholt begrüßte 33 Mitglieder die sich zur Besichtigung des Stadtarchivs Bocholt angemeldet hatten. Die Leitung des Stadtarchivs Bocholt Frau Renate Volks-Kuhlmann erläuterte in ihrer Einleitung die Geschichte zum Bocholter Stadtarchiv.
Das Stadtarchiv Bocholt ist das „Gedächtnis der Stadt“.
Als solches hat es die Aufgabe, aus den abgeschlossenen schriftlichen Unterlagen des Rates und der Verwaltung der Stadt Bocholt sowie des 1975 aufgelösten Amtes Liedern-Werth diejenigen auszuwählen, dauerhaft zu sichern und für die interessierte Öffentlichkeit nutzbar zu machen, die für die Erforschung der Stadtgeschichte oder aus rechtlichen, kulturellen und/oder historischen Gründen bedeutsam sind.
Von der mittelalterlichen Urkunde bis zur E-Mail überliefert das Stadtarchiv mehr als 800 Jahre Stadtgeschichte. Das Stadtarchiv ist somit Anlaufstelle für alle Fragen zur Geschichte Bocholts. Die Bestände des Archivs sind vielfältig und umfassen den Zeitraum seit dem 13. Jahrhundert.
Das älteste Archivale ist eine durch den Bischof von Münster ausgestellte Urkunde aus dem Jahre 1201, wohingegen es sich bei dem jüngsten Archivale um die Tageszeitung von heute Morgen handelt.
Das Stadtarchiv verwahrt die amtliche Überlieferung der Stadt Bocholt sowie diejenige des ehemaligen Amtes Liedern-Werth (bis 1975) sowie dessen Rechtsvorgänger.
Durch kontinuierliche Abgaben aus der Stadtverwaltung, in naher Zukunft in Form von E-Akten, wächst das Archiv beständig.
Um das zukünftige historische Bild zu erweitern, werden neben diesem städtischen Schriftgut auch private Quellen übernommen, erfasst, verwahrt und erschlossen. Hierbei handelt es sich um nichtamtliche Quellen (z. B. Regionalzeitungen, Nachlässe bedeutender Persönlichkeiten des Stadtlebens, Vereins- und Firmenarchive) sowie historische und heimatkundliche Sammlungen (z. B. Karten, Fotos, Filme, Plakate usw.).
Zum Schluss des Rundganges bedankte sich der Vorsitzende Klemens Barde bei Elisabeth und Ludger Nienhaus für die gute Organisation zum gemütlichen Kaffeetrinken sowie bei der Leitung des Stadtarchivs Bocholt Frau Renate Volks-Kuhlmann und Herr Hendrik Schlaghecken für die ausführliche Erklärungen zur Geschichte Bocholts.