Kreuzung Ostwall/Münsterstraße

24.06.2019

Vorschlag des CDU Ortsverbandes Mitte zur Erhöhung der Verkehrssicherheit für Radfahrer wird umgesetzt

Während ihrer Vorstandssitzung in der vergangenen Woche haben sich die Mitglieder des CDU Ortsverbandes Bocholt-Mitte unter anderem mit der Verkehrssituation auf der Kreuzung Ostwall/Münsterstraße beschäftigt.

Konkret diskutierten die Vorstandsmitglieder mit Hans Schliesing vom städtischen Fachbereich Tiefbau, Verkehr, Stadtgrün und Umwelt, der als Gast an der Sitzung teilnahm, über den Vorschlag, die Fahrbahnmarkierungen der Linksabbiegespuren vom innerstädtischen Ring in die Münsterstraße und die Langenbergstraße zu verändern und für Radfahrer jeweils eine vorgezogene Schutzfläche anzulegen.

Schliesing begrüßte den Vorschlag ausdrücklich und teilte mit, dass auch die Stadtverwaltung schon auf die Thematik aufmerksam geworden sei und inzwischen beschlossen habe, entsprechende zusätzliche Markierungen schnellstmöglich auf den Fahrbahnen aufzutragen.

„Durch die zusätzlichen Schutzflächen wird sich die Verkehrssicherheit für Fahrradfahrer auf dieser vielbefahrenen Kreuzung deutlich erhöhen. Dass die städtische Bauverwaltung die ergänzenden Markierungen zur Verbesserung der Situation schnellstmöglich auftragen möchte, ist für uns besonders erfreulich. Wir zeigen den Bürgerinnen und Bürgern damit, dass sich sinnvolle Ideen und Vorschläge auch durchaus unbürokratisch umsetzen lassen“, so der Vorsitzende des Ortsverbandes Mitte, Thomas Eusterfeldhaus.


Zum Hintergrund:

Fahrradfahrer, die aus nördlicher Richtung über den Ostwall kommen, müssen den Fahrradstreifen der Linksabbiegespur befahren, um an der Kreuzung in die Münsterstraße einbiegen zu können.

Der eigentliche Abbiegevorgang ist für die Radfahrer nicht ungefährlich. Die Linksabbiegespur wird unter anderem von den Stadtbussen genutzt, die über die Münsterstraße Richtung Bocholter Osten fahren (Linien C2 und C3). Während des Abbiegevorgangs kommen sich parallel fahrende Busse und Radfahrer sehr nahe, was zu brenzligen Situationen führen kann.

Ähnlich stellt sich die Situation für Radfahrer dar, die aus südlicher Richtung vom Theodor-Heuss-Ring kommend in die Langenbergstraße abbiegen möchten. Zwar biegen hier keine Stadtbusse ab, aber dennoch ist die Situation nicht ungefährlich.

Die zusätzlichen Schutzflächen würden es Radfahrern ermöglichen, sich vor den motorisierten Fahrzeugen zu platzieren und vor diesen in die Kreuzung einzufahren.
aktualisiert von Jannick Behrens, 24.06.2019, 15:58 Uhr