CDU verlangt Antworten zu verzögerten Bauarbeiten an der Dingdener Straße

21.05.2019

Unter anderem möchte sie wissen, wann mit der Fertigstellung des derzeit stillliegenden Bauabschnittes zu rechnen ist und wie solche Verzögerungen zukünftig vermieden werden sollen

Die Sanierung der Dingdener Straße verzögert sich immer wieder. Da die Bauarbeiten mit erheblichen Behinderungen für die anliegenden Gewerbetreibenden und Anwohner sind, stellt die CDU-Fraktion Bocholt nun sieben Fragen an die Verwaltung. Unter anderem möchte sie wissen, wann mit der Fertigstellung des derzeit stillliegenden Bauabschnittes zu rechnen ist und wie solche Verzögerungen zukünftig vermieden werden sollen.

Der Fraktionsvorsitzende Burkhard Weber erklärt hierzu: „Selbstverständlich ist die derzeitige Sanierung der Dingdener Straße zwingend erforderlich, da nun die zum Teil erheblichen Schäden in der Straße beseitigt werden. Wir müssen aber auch bedenken, dass die Bauarbeiten mit erheblichen Beeinträchtigungen für die anliegenden Gewerbetreibenden und Anwohner verbunden sind. Denn die Nutzung von Schleichwegen und die Verkehrsführung über teilweise weite Umleitungen sind auf Dauer unbefriedigend. Zudem bedeuten sie zusätzliche Belastungen für Umwelt und Wirtschaft.“ Der CDU-Fraktionsvorsitzende fordert: „Verzögerungen der Bauarbeiten müssen daher so gut es geht vermieden werden!“

Umso unglücklicher findet die CDU-Fraktion, dass zuletzt wieder ein Baustopp eingetreten ist, „der offensichtlich aufgrund nicht pünktlich vorliegenden Materials für die Verrohrungsarbeiten des Laaker Bachs durch die Stadt Bocholt hervorgerufen wurde“, wie Burkhard Weber gemeinsam mit Heinrich Welsing, Vorsitzender des Wirtschaftsförderungsausschuss, und Michael Wiesmann, Vorsitzender des Umweltausschusses, in der Anfrage schreibt. Aus diesem Grund bittet die CDU-Fraktion in der kommenden Sitzung des Ausschusses für Verkehrs- und Wirtschaftsförderung am 23. Mai um Beantwortung dieser Fragen:

1.    Wann wurden die einzelnen Bauphasen (also Straßenbau und Gewässerbau) unter den verantwortlichen Projektleitern abgestimmt?
2.    Wurde hierbei ein gemeinsamer Terminplan festgelegt und wenn ja, für wann war der Einbau der notwendigen Sonderprofile terminiert?
3.    Wann wurden die Planungen für die Querung des Laaker Baches abgeschlossen?
4.    Wann wurde mit dem derzeitig stillliegenden Bauabschnitt begonnen?
5.    Wann war erkennbar, dass der ursprünglich geplante Montagetermin des Sonderprofils nicht mehr realisierbar ist? Wäre der Beginn der Arbeiten am jetzt stillliegenden Bauabschnitt noch zu verschieben gewesen?
6.    Wann ist jetzt mit der Fertigstellung des derzeit stillliegenden Bauabschnitts zu rechnen und wo gibt es weitere Schnittstellen zwischen Straßen.NRW und der Stadt Bocholt in dieser Gesamtbaumaßnahme?
7.    Wie werden zukünftig solche Verzögerungen vermieden?
aktualisiert von Jannick Behrens, 21.05.2019, 14:10 Uhr